Home | Impressum | Kontakt | Mitgliederlogin
Home
News
Der Verband
Ratgeber
Tipps für den Leiternkauf
Tipps für die Anwendung
Normen
Gesetze
BG-Vorschriften,-Regeln,-Infos
Kontrollblätter/Checklisten
Prävention
Prüfverfahren:GS- u. CE-Zeichen
Gewährleistung/Garantie
Schulungen
Presse
Downloads
Links
Kontakt
Home arrow Ratgeber arrow Tipps für die Anwendung
Tipps für die Anwendung PDF Drucken E-Mail

Vorwort
Geeignete Leiter verfügbar?
Auf ordnungsgemäßen Zustand prüfen
Richtige Leiterlänge?
Sicheren Stand gewährleisten
Das Arbeiten auf der Leiter
Gesetze - Verordnungen - Unfallverhütungsvorschrift

Vorwort

Mit dem Besitz oder der Neuanschaffung einer Leiter, ist der erste Schritt auch in Richtung „sicheres Arbeiten“ getan. Mehr allerdings noch nicht.

Nur wer die Verbindung schafft, ein speziell ausgewähltes und hochwertiges Produkt auch den Vorschriften und dem gesunden Menschenverstand entsprechend einzusetzen, kann die Risiken beim Umgang mit Leitern und Fahrgerüsten weitestgehend ausschließen.
(nach oben)


Geeignete Leiter verfügbar?

Eine der wohl wichtigsten Vorbereitungen ist deshalb die Auswahl der geeigneten Leiter oder des Fahrgerüstes. Die im Leiternverband organisierten Hersteller und deren Handelspartner, sowie der Verband selbst auf dieser Homepage, bieten nicht nur eine umfassende Beratung an, sondern informieren auch über die Vielzahl handelsüblicher Produkte und berufsspezifischen Geräte für alle Zielgruppen.

Image Image

Produkte die sich nicht für die vorgesehene Tätigkeit eignen, stellen ein Unfallrisiko dar!

(Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auch unter „Tipps für den Leiternkauf“)
(nach oben)


Leiter auf ordnungsgemäßen Zustand prüfen

Die größte Sorgfalt beim arbeiten kann nur Wirkung zeigen, wenn sich das für die vorgesehene Tätigkeit geeignete Gerät auch technisch in einem gebrauchsfähigen Zustand befindet. Die regelmäßige Überprüfung nach den Kriterien unseres „Leitern-Kontrollblattes“ ist deshalb unabdingbare Voraussetzung für den risikofreien Einsatz.

Die Zeitabstände der von der BGI 694 (früher Unfallverhütungsvorschrift BGV D36, § 29), geforderten „wiederkehrenden Prüfung“, richten sich nach den Betriebsverhältnissen, insbesondere nach der Nutzungshäufigkeit, der Beanspruchung bei der Benutzung sowie der Häufigkeit und Schwere festgestellter Mängel bei vorangegangenen Prüfungen. Unabhängig hiervon hat der Benutzer vor dem Gebrauch auf Eignung und Beschaffenheit der Leiter zu achten.

Die Beurteilung durch eine Fachkraft (Sicherheitsbeauftragter, Sachkundiger, befähigte Person für Leitern/Gerüste oder ausgebildeter Mitarbeiter eines Leitern-Fachhändlers) ist immer notwendig, wenn Unsicherheit über die weitere Verwendung des betreffenden Produktes herrscht.
(nach oben)


Richtige Leiterlänge?

Der Nutzer sollte nicht erst nach dem Besteigen der Leiter feststellen, dass die Länge nicht ausreicht. Deshalb vorher ausmessen und folgende Faustregel zur Ermittlung der Länge anwenden:

• Senkrechte Höhe vom Boden bis zum oberen Anlegepunkt ermitteln.

• Bei Sprossenanlegeleitern mindestens 5% hinzurechnen.
Unser Tipp: Besser noch 10% hinzurechnen, dann liegt man auf jeden Fall auf der sicheren Seite.
Diese Werte gelten für einen mittleren Anlegewinkel von 70 Grad bei Sprossenleitern. Zulässig ist
der Bereich von 65 bis 75 Grad.

• Bei Stufenanlegeleitern sind 10% das richtige Maß weil der Anlegewinkel meist durch die Bauform
vorgegeben ist. Stufenanlegeleitern sind von den Herstellern in der Regel für einen Anlegewinkel von
68 Grad konzipiert. Der zulässige Anlegewinkel liegt zwischen 60 und 70 Grad.

• Wer es sich aus Gewichts- Handhabungs- oder preislichen Gründen erlauben kann, auf die nächst
größere Sprossenzahl zurückzugreifen, sollte diese Möglichkeit in Betracht ziehen. Bei mehrteiligen
Leitern wirkt sich die Überdeckung der einzelnen Leiterteile sehr günstig auf die Durchbiegung aus.
(nach oben)


Sicheren Stand gewährleisten Beispiel-Piktogramme

Image
Leiter nur auf festem, unbeweglichem Untergrund verwenden

Wenn die Fragen nach dem geeigneten Produkt und die Beurteilung
des Zustandes im positiven Sinne geklärt sind, folgt als besonders
wichtige Vorbereitung die Prüfung des Standortes und der korrekten
Aufstellung. Auch auf dem am besten geeigneten, stabilen und
mängelfreien Produkt kann nur sicher agiert werden, wenn die
Standsicherheit trotz aller Vorzüge des Gerätes gewährleistet ist.

Folgende Voraussetzungen müssen beachtet werden:
• Leitern und Gerüste nur auf festem, ebenem und rutschsicherem
Image
Auf losem Untergrund Leiter-Spitzen verwenden

Untergrund aufstellen.

• Auf gewachsenem Boden (z.. B. Rasen), sind am unteren
Leiterende Spitzen anzubringen (auch als Zubehör erhältlich).

• Auf festem Untergrund sind ausreichend profilierte Gummi-
oder Kunststofffüße unabdingbar.
Image
Leiterfüsse auf ausreichende Profilierung prüfen

• Einrichtungen gegen das Abrutschen des Leiterkopfes sind u. a.
Aufsetz-, Einhak- oder Einhängevorrichtungen.

• Anlegeleitern nur an belastbaren Flächen anlegen.

• Aufstellwinkel beachten. Bei Sprossenanlegeleitern 65 bis
75 Grad und bei Stufenanlegeleitern 60 bis 70 Grad
Image
Anstellwinkel für Sprossenleitern

• Leiter auf Verkehrswegen durch Absperrungen oder Warntafeln
sichern

(Detaillierte Informationen mit Abbildungen erhalten Sie in unseren
Checklisten unter "Checklisten/Kontrollblätter"
(nach oben)


Das Arbeiten auf der Leiter

Image
Gebrauchsanleitung für eine Mehrzweckleiter (Muster)


Damit steht jetzt dem „sicheren Aufstieg“ nichts mehr im Wege.

• Der beginnt mit dem richtigen Schuhwerk, das ein abrutschen
von den Sprossen oder Stufen verhindert. Profilierte Sohlen
haben sich hier als am besten geeignet erwiesen.

• Beim auf- und absteigen möglichst immer mit beiden Händen
an der Leiter festhalten. Wenigstens eine Hand muss zum
festhalten frei sein.

• Werkzeug und Material (max. 10kg) in geeigneten Taschen
mitführen.

• Von Anlegeleitern dürfen nur Arbeiten geringen Umfanges
ausgeführt werden. Die Empfehlung im Merkblatt M53 der BGE
für Anlegeleitern lautet: Standplatz auf der Leiter nicht höher als
7.00m über der Aufstellfläche.

• Bei Arbeitshöhen zwischen 2,00m und 7,00m:
Dauer der durchzuführenden Arbeiten nicht mehr als 2 Stunden.

• Die oberste Standsprosse nie übersteigen. Bei Stehleitern ist
dies die drittoberste, bei Mehrzweckleitern/Allzweckleitern,
die fünftoberste und bei Anlegeleitern die viertoberste
Sprosse.

• Immer mit beiden Füssen auf einer Sprosse/Stufe stehen.

• Nur Arbeiten ausführen, die keinen größeren Kraftaufwand
erfordern als den, der zum Kippen der Leiter ausreicht.

• Keine Gefahrstoffe oder Geräte (z.B. Schweißgerät) benutzen,
von denen für den Nutzer zusätzliche Gefahren ausgehen.

Alle wichtigen Kriterien haben wir unter "Tipps für den sicheren Umgang mit Leitern", in einer übersichtlichen Checkliste zusammengefasst. Als PDF kann dieses Formular im Untermenü "Kontrollblätter/Checklisten" oder im Hauptmenü unter "Downloads" heruntergeladen werden .
(nach oben)


Gesetze - Verordnungen - UVV

Die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen und Verordnungen können unter „Downloads“ eingesehen, oder als PDF heruntergeladen werden.

Für alle Interessierten die sich aus verschiedenen Gründen entweder nicht eingehend oder erst später informieren wollen, haben wir Auszüge erstellt für:

• Arbeitsstättenverordnung – ArbStättV
• Betriebssicherheitsverordnung – BetrSichV
• Arbeitsschutzgesetz - ArbSchg
• Geräte- und Produktsicherheitsgesetz - GPSG

Die Textauszüge sind subjektiv erstellt und ersetzen nicht die Beachtung der Gesamtausgaben
vorstehend erwähnter Gesetze und Verordnungen!

ArbStättV

BetrSichV

ArbSchg

GPSG

Detaillierte Informationen zu allen Themen erhalten Sie in den Druckschriften der Berufsgenossenschaften. Unter „Downloads“ stellen wir die wichtigsten Dokumente als PDF zur Verfügung. Unter „Links“ sind wichtige Verlinkungen zu den BG’s eingerichtet.

(nach oben)

 
[ Zurück ]